Die Verteilung von Indium-Zinnoxid (ITO) Partikeln im Körper nach Lungenapplikation ist nur marginal untersucht.

 

Nicht zu vernachlässigende Mengen von ITO-Partikeln konnten auch noch nach 78 Wochen in der Lunge von Versuchshamstern detektiert werden. Diese Beobachtung lässt darauf schließen, dass die dort verbliebenen Partikel die erwähnten Lungenschädigungen hervorgerufen haben. Darüber hinaus konnte aber auch ein erhöhter Indiumspiegel im Serum der Tiere nachgewiesen werden. Was wiederum darauf hindeutet, dass sich zumindest ein Teil der Partikel auflöst. Partikel mit verschiedener Zusammensetzung, z.B. ITO im Vergleich zu Indium-Phosphid (InP), lösen sich mit unterschiedlicher Geschwindigkeit.

Speziell zu ITO sind keine Verteilungen in verschiedene Organe veröffentlicht. Jedoch verteilt sich lösliches Indium im Körper von Ratten nach InP-Gabe relativ gleichmässig auf Leber, Nieren, Lunge, Milz und Hoden.

 

 

Literatur arrow down

  1. Tanaka, A et al. (2010), J Occup Health, 52(1): 14-22.
  2. Homma, T et al. (2003), J Occup Health, 45(3): 137-139.
  3. Zheng, W et al. (1994), J Toxicol Environ Health, 43(4): 483-494.
  4. Uemura, T et al. (1997), J Occup Health, 39(3): 205-210.

 

 

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