Zellulose ist natürlicher Bestandteil von Pflanzen und Nanocellulose wird aus diesen durch verschiedene technische Verfahren isoliert (z.B. aus Zuckerrübe, Holz, Ananasfasern u.a.). Insofern ist eine Exposition der Umwelt mit technisch hergestellter Nanocellulose schwer von der natürlich vorkommenden Cellulose abzugrenzen.

 

In einer Studie wurde der Nanocellulose-Gehalt der Umgebungsluft während der Herstellung (Mahl- und Trocknungsprozess) untersucht. Bei korrekter Bedienung der entsprechenden Maschinen konnten keine oder nur sehr geringe Partikelzahlen nachgewiesen werden, so dass unter Normalbedingungen von einer geringen luftgetragenen Exposition durch den Produktionsprozess ausgegangen wird [1]. Zu anderen Expositionspfaden wie durch Entsorgung von Produkten oder Abwasser liegen derzeit keine Daten vor.

 

Literatur arrow down

  1. Vartiainen, J et al. (2011), Cellulose, 18(3): 775-786.

 

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